Reinhard Mey – Ich Frag Mich Seit Ner Weile Schon (Guitar)

Capo 2
Key
-

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Chords

[Intro]
e|-7--5--------5-----------|-7--5--------5-----------|
B|-------8--7--------------|-------8--7--------------|
G|-------------6-----------|-------------6-----------|
D|-------------------------|-------------------------|
A|-------------0-----------|-------------0-----------|
E|-------------------------|-------------------------|

e|-7--5--------5-----------|-------------------------|
B|-------8--7-----7--7--5--|-3-----------------------|
G|-------------6-----------|-2-----------------------|
D|-------------------------|-0-----------------------|
A|-------------0-----------|-------------------------|
E|-------------------------|-------------------------|
[Verse 1]
    D            Em                A            D
Den Kopf zurückgeneigt, um fragend zu mir hochzusehen,

    Bm           G               A              D
die kleine warme Hand in meiner, gehst du neben mir.

    D                 Em             A              D
Das heißt, eigentlich mußt du schon eher laufen als gehen,

    Bm           G               A                 D
auf einen meiner Schritte kommen drei Schritte von dir.

    A                           D     A    D  Em
Und atemlos erzählst du von all den Begebenheiten,

G        D     Em7        D       E7               A
Gedanken und Geschichten, die dir grad' im Kopf rumgeh'n,

 D               G                 A                D
übersiehst dabei nichts am Weg und zeigst mir Winzigkeiten,

    Bm                  G         A                  D
die hab' ich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr geseh'n.
[Chorus]
    Em7                         A
Ich frag' mich seit 'ner Weile schon:

    D                      Em7
Wer gibt hier wem eine Lektion,

    A                            D
wer gibt hier wem im Leben Unterricht?

    Em7           A
Ich glaubte ja bisher,

            G               A
daß ich derjen'ge, welcher, wär',

    Em7               A
nun seh' ich mehr und mehr,

           D
ich bin es nicht.
[Verse 2]
    D                 Em            A            D
Ich hab' längst aufgehört, um meine Aussteuer zu zittern,

     Bm                  G                A              D
dich hält nun mal nichts auf, kein Drohen und kein guter Rat,

      D                  Em                A                D
heut' fehlt mir etwas, höre ich nichts donnern, klirr'n und splittern,

    Bm           G                   A              D
und ein Tag ohne Trümmer scheint mir langweilig und fad.

    A                               D       A    D   Em
Und abends lieb' ich es, auf deinen Murmeln auszugleiten,

    G      D       Em7    D       E7                 A
die Prellungen und dein Gelächter nehm' ich gern in Kauf,

    D                   G                 A              D
ich brauch' dein Durcheinander, denn eins ist nicht zu bestreiten:

    Bm          G             A                  D
In deinem Chaos fällt meine Unordnung nicht mehr auf.
[Chorus]
    Em7                         A
Ich frag' mich seit 'ner Weile schon:

    D                      Em7
Wer gibt hier wem eine Lektion,

    A                            D
wer gibt hier wem im Leben Unterricht?

    Em7           A
Ich glaubte ja bisher,

            G               A
daß ich derjen'ge, welcher, wär',

    Em7               A
nun seh' ich mehr und mehr,

           D
ich bin es nicht.
[Verse 3]
    D                Em               A               D
Die Zimmertür fliegt auf, und jubelnd kommst du reingeschossen,

     Bm            G         A                D
eine Art Kugelblitz und Turbulenz säumt deine Bahn.

    D               Em            A        D
Es ist, als hättest du grad' eine Tür aufgeschlossen,

      Bm           G          A             D
durch die ich in eine sorglosere Welt sehen kann.

    A                                  D         A   D  Em
Ich steh' von meiner Arbeit auf, grad' hatt' ich angefangen,

    G         D       Em7          D         E7             A
und denk', während du mich „Bitte, stör' mich nicht!" sagen hörst:

     D               G             A              D
noch nie ist mir die Arbeit so gut von der Hand gegangen,

    Bm              G                       A             D
nie hab' ich sie so gern getan, wie seitdem du mich dabei störst.
[Chorus]
    Em7                         A
Ich frag' mich seit 'ner Weile schon:

    D                      Em7
Wer gibt hier wem eine Lektion,

    A                            D
wer gibt hier wem im Leben Unterricht?

    Em7           A
Ich glaubte ja bisher,

            G               A
daß ich derjen'ge, welcher, wär',

    Em7               A
nun seh' ich mehr und mehr,

           D
ich bin es nicht.